Aktuelles

 

Ohne Äpfel leider kein Kelterfest ... schade aber wahr !

 

Leider kann dieses Jahr kein Kelterfest stattfinden. In unserer Region gibt es so gut wie keine Äpfel.

Viele Bemühungen in Wehrheim, Neu-Anspach, Oberursel und Butzbach ... an Äpfel zu kommen,

sind gescheitert.

Auch dort sind Äpfel nicht vorhanden bzw. werden vor Ort selbst zum Verarbeiten gebraucht.

 

Wir hoffen auf ein Kelterfest im nächsten Jahr.


 

 

 

 

Liebe Freunde und Mitglieder!

 

EXKURSION 2019

Vom 2.5. bis zum 5.5.2019 fand die Exkursion in den Norden Deutschlands wie geplant statt. Höhepunkte dieser Tour waren sicherlich die von Experten geführten Wanderungen in der unteren Seeveniederung in Seevetal sowie in der Elbtalaue Bleckede / Landkreis Lüneburg.

Weitere Informationen dazu sowie ein ausführlicher Reisebericht folgt am 11. September 2019 beim Monatstreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reisegruppe glücklich, entspannt und voller neuer Erkenntnisse vor der Rückkehr im komfortablen Reisebus.

... und noch ein spannender Ausflug am Samstag, dem 29 Juni 2019


Tagesausflug nach Löhnberg zur Wasserverkostung der 5 Quellen von Löhnberg.


 

 

Jahresprogramm 2019

Bitte unter "Jahrestermine" nachschauen.

 

 


 

 

Unsere Aktionen

Nur ein breites Spektrum unterschiedlichster Lebensräume kann einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt Schutz und Überlebenschancen bieten. Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, diese Voraussetzung zu schaffen und zu erhalten.

  • Für Höhlenbrüter wei Schleiereule, Turmfalke, Mauersegler und viele Singvögel sowie für Fledermäuse bringen wir Nisthilfen an.
  • Wir betreuen Feuchtbiotope, wie den von uns angelegten Pfaffenweiher.
  • UnsereAufmarksamkeit gilt auch den Fließgewässern mit ihren Uferzonen.
  • Wir pflanzen und pflegen Gehölze in unserer Gemeinde.
  • Die Vernetzung von Biotopen ist uns ein besonderes Anliegen.
  • Wir pflegen den Kontakt zu anderen Naturschutzgruppen und beteiligen uns  an gemeinsamen Aktionen und Exkursionen

Sie möchten mehr über uns erfahren?

Dann schauen Sie sich doch in Bild und Schrift unsere Arbeitseinsätze in  der Großgemeinde Grävenwiesbach, sowie die Aktivitäten und Exkursionen an.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 

 

Zur Zeit sind wir mit folgenden jährlichen Maßnahmen aktiv:

Eine kurze Übersicht zu den Inhalten der einzelnen Maßnahmen, ist unter "Projekte" zu finden.

Nachstehend sind  alle im laufenden Jahr durchgeführten oder geplanten gemeinsamen Aktionen aufgeführt.

  • Nistkästenrevision an der Hasselborner Straße
  • Obstbaumschnitt im Wenzelfleck
  • Pflegeeinsatz am Mahnmal für NS-Zwangsarbeiter
  • Anlage und Pflege einer Wildbienenwand
  • Erstellung und Erhalt der Infotafeln am Wenzelfleck
  • Pflege der Streuobstwiesen
  • Anlage von Blühflächen

 

 

 

Nistkästenrevision

Bei kalten, aber trockenem Wetter trafen sich am  ca. 20 Mitglieder und interessierte Gäste, um die im Jahr 2012 aufgehängten Nistkästen an der Hasselborner Straße wieder zu inspizieren.

In 4 Gruppen machten sich die mit langen Leitern ausgerüsteten Naturfreunde auf den Weg zu „Ihren“ Nistkästen. Welche Vögel wohl die Nistkästen angenommen hatten, wie erfolgreich waren letztes Jahr überhaupt die Nisthilfen angenommen worden ?

Nester vorwiegend aus Moos, weisen auf die Kohlmeise als Mieter hin, sind zusätzlich Tierhaare verbaut, war wohl eine Blaumeise im Nistkasten eingezogen. Nester aus kleinen Holzstücken, v.a. aus der Spiegelrinde der Kiefer werden vom Kleiber angelegt. Der Trauerfliegenschnäpper garniert seine Moosnester gerne mit frischen Blättern, die sich dann mit der Zeit zusammen-rollen. Läßt das Nest eine gewisse Ordnung vermissen, sind Moos, Strohhalme, Blätter und Federn kunterbunt zu einem scheinbar lieblosem Haufen zusammengetragen, hatte sich wohl der Spatz oder Feldsperling eingenistet.

Doch nicht nur Vögel nutzen die Nisthilfen, auch kleine vierbeinige Waldbewohner wissen die vorgefertigte Behausung zu schätzen und zu nutzen. Haselmaus und Siebenschläfer machen den Vögeln Konkurrenz, ihre Anwesenheit wird durch eine Vielzahl von Nußschalen und gar ganzen Eicheln etc. belegt.

Als Ergebnis der Kontrolle konnte dann festgestellt werden, dass

- die Kohlmeisen mind. 26 Brutnester angelegt hatten

- die Blaumeisen mind. 8 Brutnester

- der Kleiber 3 mind. Brutnester

- der Trauerfliegenschnäpper mind. 9 Brutnester

und der (Feld)-sperling mind. 1 Brutnest angelegt hatte.

In 11 von 64 Nistkästen konnten die Nestnutzer nicht eindeutig bestimmt werden, da die Nester mehrmals genutzt wurden.

 

Kann die Summe der einzelnen Belegungsformen höher sein als der Bestand an Nistkästen ?

Die Ergebnisse der Nistkastenrevision vom Brutgebiet Hasselborner Straße werden wir hier zusammentragen und für Sie auflisten. Die Jahreszahl gibt dabei das Datum der Revision an und nicht das Jahr, in dem die Vogelbruten stattfanden. Durch Mehrfachbelegung kann die Summe dereinzelnen Belegungsformen höher sein als der Bestand an Nistkästen.

 

 

 

Obstbaumschnitt am Wenzelflecken  

Kalter Wind, feuchte Luft und wolkenverhangener Himmel, so präsentierte sich der Samstag den Mitgliedern der Vogel- und Naturschutzgruppe, die sich aufmachten, die Obstbäume auf der Streuobstwiese am Wenzelflecken mit einem Erziehungsschnitt in Form zu bringen.

Warum müssen eigentlich diese Bäume in Form gebracht werden ? In der Natur schneidet ja auch niemand die Bäume und sie wachsen sehr gleichmäßig zu einem wohlgeformten Baum. Doch durch die Kultivierung von „Lebewesen“, d.h. dem gezielten Fördern von Fähigkeiten, die wir  Menschen als vorteilhaft ansehen, verlieren diese „Lebewesen“ aber z.T. natürliche Fähigkeiten. Und eine dieser Fähigkeit bei kultivierten Bäumen, das sind v.a. unsere Obstbäume, ist die Fähigkeit, so zu wachsen, wie es für sie am optimalsten ist. Durch den Verlust dieser Kenntnis würden diese Bäume, wenn sie nicht durch Baumschnitt von uns Menschen gepflegt werden, ziemlich wild und ungünstig vor sich wachsen, die Äste würden sich gegenseitig beim Wachsen behindern. Damit würde der Baum mit der Zeit an natürlicher Form verlieren und der Ernteertrag würde sinken. Siehe hierzu auch diese Seite.

 

Da die Bäume auf der Streuobstwiese noch relativ jung sind, konnte der Einsatz von hohen Leitern oft unterbleiben, sodass relativ schnell eine Vielzahl von Bäumen gepflegt werden konnten. Nur bei 4-5 größeren Bäumen mussten die grossen Leitern aufgestellt werden, um auch in der Krone Äste schneiden zu können. Da das Wetter trocken blieb, war die Stimmung der Vogelschützer gut und innerhalb von weniger als 3 Stunden war die Arbeit getan. Die abgeschnittenen Äste wurden gesammelt und abseits zu einem Totholzhaufen aufgeschichtet. Dieser bietet Lebensraum und Schutz für Vögel und kleineren Säugetieren, denn in der Natur ist nichts umsonst. 


 

Pflegeeinsatz am Mahnmal für NS-Zwangsarbeiter

Wie in jedem Frühjahr waren auch  am 5. April 2017 einige Mitglieder der Vogel- und Naturschutzgruppe Grävenwiesbach im Einsatz, um das Gelände um das Mahnmal für die NS-Zwangsarbeiter in der Nähe des Hasselborner Tunnels nach dem langen Winter zu pflegen. Dabei wurden u.a. das herabgefallene Laub zusammengerecht und die Wildkräuter vom Weg entfernt.

Die Vogelschutzgruppe hat die Patenschaft für die Pflege des Mahnmalgeländes vor vielen Jahren übernommen.

Das Mahnmal erinnert an die Leiden und Opfer von Hunderten von Menschen aus mehreren europäischen Ländern, die während des Zweiten Weltkriegs im Hasselborner Tunnel von den Nazis zur Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen für die Rüstungsindustrie gezwungen wurden. Viele von ihnen starben während dieseer Zeit an Unterernährung, Krankheit oder Erschöpfung

 

                                                                                     

 


 

Anlage und Pflege einer Wildbienenwand

Um die Ausgleichsfläche am Wenzelflecken für den Naturschutz bzw. als Habitat aufzuwerten, hatte die Vogel- und Naturschutzgruppe die Aufstellung einer Wildbienenwand auf dem Gebiet der Streuobstwiese eingeplant.

So wurde in einer kleinen Aktion am 06.03.14 ein stabiles Rahmengerüst aus Holz aufgestellt.

 

                             

 Am folgenden Samstag konnten die Mitglieder dann in einem Workshop das Holzgerüst mit unterschiedlichen Materialien bestücken. Eingesetzt wurden zusammengerollte Schilfmatten, Lochziegel, Bambusstäbe und Holzblöcke. Diese wurden unter Beachtung der Tipps  von Bienenfachmann Paul Westrich bearbeitet und „installiert“. Zusätzlich wurde im Bodenbereich eine kleine Löss-Steilwand integriert, die solitär lebenden Wildbienen eine Lehmwand zur Eiablage bieten soll.

Die Wildbienenwand wurde nicht komplett bestückt, um in den Folgejahren weitere geeignete Materialien ausprobieren zu können.

Zum Schutz vor Fraßfeinden (z.B. Spechte) wurde die Vorderseite der Wand zudem mit einem Drahtgeflecht versehen.

Da in unmittelbarer Nähe zur Wildbienenwand im letzten Jahr auch ein Blühstreifen mit mehrjährig blühenden Wildblumen und -Pflanzen angelegt wurde (Infos hierzu hier), bietet sich für Wildbienen jetzt am Wenzelsflecken ein schönes Habitat, das Nahrungsgrundlagen und Brutstätten für den Nachwuchs bietet.                          

                          

 

 

 

Erstellung und Erhalt der Infotafeln am Wenzelfleck

Die Streuobstwiese am Wenzelflecken in Grävenwiesbach hat nun auch eine informative Beschilderung erhalten.

                                                                                   

                                                                                      

Am Samstag, den 13.April 2013 wurde im Beisein von Mitgliedern der Vogel- und Naturschutzgruppe Grävenwiesbach e.V. , interessierten Bürgern und dem Grävenwiesbacher Bürgermeister Roland Seel eine Informationstafel in einem kleinen festlichen Akt der Öffentlichkeit präsentiert.

 

                                                                           

Auf den zwei Tafeln werden der Hintergrund der Anlage als auch der Zweck und die Bedeutung der Streuobstwiese für Mensch und Natur in Wort und Bild beschrieben.

 

                                                                            

Die Streuobstwiese Am Wenzelflecken wurde von der Gemeinde Grävenwiesbach als Ausgleichsfläche für das angrenzende Wohngebiet auserkoren. Die Vogel- und Naturschutzgruppe Grävenwiesbach hat die Bepflanzung mit Äpfel-, Birn- und Nussbäumen und diversen Eschen sowie die Pflege der Bäume und der Wiese übernommen (stand April 2013: 120 Bäume). Die Streuobstwiese wurde zudem von den Mitgliedern der Gruppe um eine kleine Natursteinmauer und einer Allee von Speierlingbäumen erweitert. Ziel ist die Schaffung einer an Lebensräumen vielfältigen und naturnahen Anlage, die vielen Lebewesen Schutz, Nahrung und Lebensraum bieten soll.

Damit auch die Bürger neben dem Erholungsaspekt der Streuobstwiese einen zusätzlichen Nutzen aus den Aktivitäten der Vogelschützer haben, können sie gegen eine geringen einmaligen Kostenbeitrag die Patenschaft über einen (Apfel)-Baum erwerben, die zur Ernte der Früchte berechtigt, aber mit keiner Verpflichtung von Pflegemaßnahmen verbunden ist. Derzeit können noch ca. 50 Äpfelbäume in Patenschaft übernommen werden.

 


Pflege der Streuobstwiesen

 Um welche Streuobstwiesen kümmern wir uns ?

- um die Streuobstwiese am Wenzelsfleck,

 - am alten Dreschplatz in Hundstadt

- am alten Schuttplatz in Grävenwiesbach

- um der Gemeinde gehörenden Streuobstwiesen in der Gemeinde in Laubach

sowie

 die Wiese am Hochbehälter in Laubach und die Obstbüme am Weg zum Kinderwald.

 


Anlage und Betreuung  von Blühflächen

 Lage  der bisher geppflegten Blühflächen:

In der Umgebeung des Friedhofs von Naunstadt wurden vier Blühflächen angelegt und werden stetig betreut.

Draüber hinaus gibt es einen Blühstreifen auf der Streuobstwiese am Wenzelfleck und wechselnde Blühstreifen am Kartoffelacker der Kartoffelgruppe Grävenwiesbach.

 

 

 

 

 

 Gerne möchten wir auf diesen Seiten wertvolle Tipps und Ratschläge im und mit dem Umgang unserer Tiere- und Pflanzenwelt aufzeigen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Ihre Ideen einbringen möchten; wir freuen uns auf jede Einsendung.

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