Erlebnisreiche Veranstaltungen in diesem Jahr 2021 :

Abendspaziergang

im Juli

          Igeltreff

          im August

Feierabendspaziergang Baumpfad

im September


 

Eine tolle Idee:

                                 Feierabendspaziergänge

Trotz Corona in der Gemeinschaft zusammenzukommen und sich über die Bereiche zu informieren, in denen die Gruppe seit langem aktiv ist, die aber längst nicht alle kennen oder schon einmal aufgesucht haben.

 


Abendspaziergang  Pfaffenweiher

 

Start am Sportplatz Grävenwiesbach

 Bei unserem Spaziergang mit erfreulich großer Beteiligung ging es um den eigenen Einblick in die langjährigen VNSG- Aktivitäten und um die Erfahrung, einige Maßnahmen vor Ort kennenlernen zu können.

 

Das Wiesbachtal aufwärts

Sebastian führte die Gruppe auf der linken Seite des Wiesbachs das Tal hinauf, vorbei an der Böschung mit den verwilderten und sehr alten Apfelbäumen zum Pfaffenweiher.

Bereits 1987 war hier die Vogelschutzgruppe aktiv und schuf ein Feucht-biotop kurz hinter der

 Mündung des Lindel-bachs in den Wiesbach.

Auf dem Weg zum Pfaffenweiher

Der Pfaffenweiher ist noch heute ein kleines Paradies, an dem sich Wildschweine eine Sule eingerichtet haben und an dem eine einzigartige Pflanzen- und Vogelwelt existiert.

 

 

Etwas weiter das Tal hinauf weist Sebastian auf einen alten Steinbruch hin. Er liegt in der Nähe des Bahndamms mit einer der längsten und breitesten Bahnunter-führungen in unserer Gegend.

 

Mineralleckstein für Rotwild

 

Beeindruckend wenig später auch das Renaturierungsgebiet rechts des Wegs am Wiesbach aufwärts.

Es wurde angelegt von der Gemeinde Gräven-wiesbach und Hessen-forst als Versickerungs-gebiet und Wasserrück-halteareal.

 

Blick auf die Sauerwiese

Die kurzweilige, unterhaltsame Art der Beschreibungen und die interessanten Hinweise von Sebastian weckten den Wunsch, das Wiesbachtal zu verlassen und den Spaziergang über das Bobachtal aufwärts fortzusetzen. Dadurch ergab sich auch die Gelegenheit, nochmal an der sog. Sauerwiese vorbeizuschauen, einem ehemaligen Pflegegebiet der VNSG. Der Pacht-vertrag ist leider im Mai ausgelaufen und eine Weiterführung wurde nur unter unannehmbaren Bedingungen angeboten.

Danach ging es über den Höhenrücken Richtung Weißenstein und auf dem Hanggelände abwärts

 unter der Bahn durch zum ehemaligen Saargelände mit Solarenergieanlagen und Kompostierungs-sammmelstelle.

Der Wirtschaftsweg führte uns dann weiter am Lindelbach entlang abwärts zum Sportplatz zurück, vorbei an alten Nussbäumen und Linden. Diese Pflanzungen sind fast schon vergessene Maßnahmen der VNSG und sicher nur noch Erinnerung für langjährige Mitglieder. Vielleicht sind sie aber auch Beweis dafür, dass es sich lohnt, für die Erhaltung und Pflege der Natur vor der eigenen Haustür aktiv zu werden.

 


 

 

 

 

Vogel des Jahres 2021

 

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres 2021.

Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.

Mehr bei nabu.de


Baum des

 

Jahres 2021

 

 

Die Stechpalme

kennen viele eher als Gartenstrauch oder Weihnachtsschmuck. Sie ist jedoch auch ein, wenn auch seltener, einheimischer Waldbaum.
Sie wächst in der Jugend gerade, aufrecht und schmal kegelförmig. Im Alter kann die Krone auch rundliche Formen haben.

Ilex aquifolium wird bis zu 300 Jahre alt.

Mehr unter www.lwf.bayern.de/stechpalme

 

 

 

Die Mai-Langhornbiene

 

ist Wildbiene des Jahres 2021                       - Foto: Felix Fornoff

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2021 eine Biene gewählt, deren Männchen sich durch enorm lange Antennen auszeichnen und die sich im Frühling sehr auffällig benehmen. Die Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens) ist etwas größer als die Honigbiene, wirkt ein wenig plump und ist pelzig orange-braun behaart.

Mehr unter

https://baden-wuerttemberg.nabu.d/news/2/dezember/29134.html



Unser Thema des Jahres 2021:

 

Vernetzung von Biotopen

Biotopverbunde schaffen Netze von Lebensräumen durch Verbindungselemente und fördern die Artenvielfalt.

Ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten in diesem Jahr zur Förderung der biologischen Vielfalt.

 

 

Was bedeutet Vernetzung von Biotopen?

 

  • Biotope sind Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Sie bilden das Zuhause mit passendem Nahrungsangebot, sowie Voraussetzungen für Wohnung und Fortpflanzung.

  • Unterschiedliche Biotope, wie etwa Tümpel, Gärten, Hecken und Streuobstwiesen oder auch Pfützen, Steinhaufen oder Totholzhaufen beherbergen unterschiedlichste Tier- oder Pflanzengruppen, je nach deren Lebensansprüchen.

 

 

  • Liegen gleiche Biotope nicht weit voneinander entfern, findet ein Austausch zwischen ihnen statt. Tiere wandern zwischen ihnen hin und her und Pflanzensamen können relativ leicht in passendem Lebensraum wieder Fuß fassen. Sind die Entfernungen zu groß, wird der Austausch erschwert oder gar unmöglich.

  • Durch netzähnliche Strukturen mit Hecken, Bächen, Ackerrandstreifen und Alleen können Biotope miteinander verbunden werden. Es entstehen „Brücken“, die Tierwanderungen über größere Strecken ermöglichen.

  • Ein Patchwork von unterschiedlichen, vernetzten Biotopen macht eine Landschaft vielfältig, fördert den Austausch von Tieren und damit ihrer Gene und wirkt der Verarmung und Monotonie entgegen.

 



Berichtenswerte Ereignisse im Jahr2020 :

Bienen live

Ein sehr beeindruckendes Ereignis in diesem Sommer war das Monatstreffen im Juni.

Andreas Kramer, von Kramerhonig, Bioland – Imkerei, gab uns einen tiefen und sehr professionellen Einblick in das „Leben der Bienen“ und „der neuen Imkerei“. Die außergewöhnliche Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter war für Alle ein einmaliges Erlebnis.

Hier noch einige Fotos als Nachlese zu dieser großartigen Veranstaltung.

 

 

Tausende von Bienen hängen als "Vorhang" in den Holzrähmchen, die der Imker in die Bienenwohnungen (die sog. Bienenbeuten) einhängt und bauen sie mit ihren Wachswaben aus. In die Zellen der Waben legt die Königin ihre Eier ab. Daraus entstehen die neuen Bienengenerationen. Außerdem dienen die Waben als Vorratsspeicher einerseits für den Honig, den die Bienen aus Blütennektar bilden, andererseits für den Blütenpollen. Honig und Pollen sind die Grundnahrung für die Bienen.

 

 

Die Mitglieder der Vogel- und Naturschutzgruppe erleben mit, wie ein sog. Kunstschwarm in eine neue Bienenwohnung mit vorbereiteten Rähmchen einzieht.

 

Dabei wandern die Bienenmassen über einTuch vor dem Flugloch der Bienenbeute mit ihrer neuen Königin in den Bienenkasten ein.

 

Dort beginnen sie sofort, die Rähmchen mit Wachswaben auszubauen und akzeptieren damit die Bienenbeute als ihre neue Wohnung.

 

Das zu beobachten ist ein großartiges Naturschauspiel.

 

 

Hier war vor einigen Jahren eine kurzgeschorene Rasenfläche. In Absprache mit der Eigentümerin wurde dort eine Blühfläche angelegt, die schon über etliche Jahre Nektar und Pollen im Überfluss liefert. Damit ist sie nun ein attraktiver Ort für Bienen und viele andere Insekten entstanden.

 

Im Spätsommer und Herbst bieten die Samen der Pflanzen für unzählige Vogel eine Nahrungsquelle, die bis in den Winter reicht.

 

Nicht zuletzt erfreut die Blütenpracht vorbeikommende Menschen und ist oft ein beliebtes Fotomotiv.

 

 

 

 

    Honig, der ungeschleudert noch in 

      Wabenstücken eingelagert als Scheibenhonig

      verkauft wird, ist eine besondere Delikatesse.

 


Ohne Blüten keine Bienen. Ohne Bienen keine Früchte. Ohne Früchte keine Nahrung. Ohne Nahrung Hunger für Menschen und Tiere. Diese vereinfachte Aussage verdeutlicht die Bedeutung der Bienen sowie vieler anderer Insekten, die ebenfalls Pflanzenbestäuber sind.



Der neue Nistkästenpfad in Grävenwiesbach

 

 

 

Eine lockere Ansammlung von  18 Nistkästen  entlang eines Weges in der Nähe der Wiesbachschule .

 

 

Alte  ehrwürdige Eichen mit den neuen  von den Schülern einer 4. Klasse der Wiesbachachschule  gebauten Nistkästen.

 

 

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Sinn der Aktion mit den Schülern war das hautnahe Erleben der Herstellung von "Nisthöhlenersatz" für Höhlenbrüter, um den Höhlenmangel in unseren Wirschaftswäldern partiell auszugleichen.

 

 

 

 

 

 

Weiter sollen durch die zukünftigen Betreuung der Nisthilfen unter fachkundiger Anleitung auch bei nachfolgenden  Schülergenerationen Naturnähe und Artenkenntnis  gefördert werden.

 

 

 

 

 


Wiesbachschüler fertigen 25 Nistkästen zum Frühlingsanfang !

 

 Unter der Anleitung von Mitgliedern der Vogel- und Naturschutzgruppe Grävenwiesbach (VNSG)  bauten Schüler der Klasse 4a der Wiesbachschule schon im Januar Nistkästen, um zum Frühlingsanfang einen aktiven Beitrag zum Vogelschutz zu leisten.

Mit großem Eifer und viel Spaß engagierten sich die Schüler schon im Januar unter der Leitung von Konrektor Sebastian Wauch und dem professionellen Knowhow von Sebastian Budig, Vorsitzender der VNSG-Graevenwiesbach  beim Bau von  25 Nistkästen.

 

 

 

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Pressemitteilung:


Nationalpark Wattenmeer - Eine gemeinsame, globale
Verantwortung


Am Mittwoch, 12.2.2020, lud die Vogel- und
Naturschutzgruppe Grävenwiesbach e. V. alle Mitglieder und
Freunde um 20.00 zum Monatstreffen ins Rathäuschen
Naunstadt ein.
Thema des Abends war der einzigartige Nationalpark im Norden Deutschlands. Das Wattenmeer bildet das größte zusammenhängende Sand- und Schlickwattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse in einem weitgehend ungestörten Naturzustand ablaufen können. Es erstreckt sich über 500 km entlang der Küstenlinie dreier Länder: den Niederlanden, Deutschland und Dänemark.

Warum das Wattenmeer bedroht ist, welche Tiere dort vorkommen und welche Maßnahmen zum Schutz ergriffen werden, zeigte Frank Wilkens in einem informativen und spannenden audiovisuell gestalteten Beitrag.

Die zahlreich erschienenden Mitglieder und Gäste waren begeistert über die professionelle  und  beeindruckende Päsentation.

 

 

Die Klasse 4a der Wiesbachschule  mit den fertigen Nistkästen und ihren Betreuern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Corona, der Frühling lässt sich nicht aufhalten. Hanne und Sebastian Budig nehmen die Sach selbst in die Hand. In spontaner Eigeninitaitive hängen sie die Nistkästen in der Nähe der Schule, entlang des Waldweges auf, der parallel zur Verlängerung des Mönchswegs in Richtung Hasselborner Tunnel verläuft.

 

 

 

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Vogelfütterung -

nur im Winter oder ganzjährig??

Wie mache ich es richtig?

 

Am Mittwoch, 15.1.2020 lud die Vogel- und Naturschutzgruppe Grävenwiesbach e. V. alle Mitglieder und Freunde um 20.00 zum ersten Monatstreffen des neuen Jahres ins Rathäuschen Naunstadt ein.
Die Expertenmeinungen zur Wintervogelfütterung haben sich aufgrund der veränderten Umweltbedingungen drastisch gewandelt. In unserem Monatstreffen ging es um die Frage, wie wir die heimischen Vögel in unseren Gärten oder auf dem Balkon durch Fütterung fördern und unterstützen können. In einer Zeit des Artenrückgangs gerade auch bei Vögeln ist es höchste Zeit, mehr über die Probleme zu wissen und in Folge auch mehr für unsere gefiederten Sänger tun. Der Abend bot Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen für jedermann.
Mitglieder und Gäste waren herzlich dazu eingeladen.


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Fleißige Helfer am Wenzelsfleck

 

Auf unserer Streuobstwiese „Am Wenzelflecken“ wurde ein stattlicher Haufen schöner Feldsteine angeliefert und abgekippt.

Diese Steine wurden am Samstag, 30.11. von vielen helfenden Händen zu einem Steinrücken als Biotop für Eidechsen, Wiesel und Co geschichtet und in Form gebracht.

Ein herzliches  Dankeschön an die zahlreichen

Helfer !

 

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Gemütliches Jahresabschlusstreffen

am 11. Dezember 2019

Bei Zwiebelkuchen sowie weiteren kulinarischen Köstlichkeiten und vielfältigem Getränkeangebot fand ein gemütliches vorweihnachtliches Beisammensein statt.

Sebastian stellte den Entwurf zum Jahresterminplan 2020 vor und Frank gab einen kurzweiligen audiovisuellen Rückblick über die im Jahr 2019 durchgeführten Aktionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was passierte noch im letzten Jahr ...

 

Die Jahresabschlusswanderung

am Sonntag, den 29.  Dezember 2019

bei strahlendem Sonnschein  !

Der wunderbare Weg, süd-östlich um Laubach, den Jürgen 2018 mit uns ging, wurde in diesem Jahr wieder unter der fachkundigen Führung von Jürgen fortgesetzt, diese Mal nord-westlich um Laubach.

Hier ein paar Fotos von der schönen Wanderung:

Zum Abschluss fand wieder ein gemütliches Mittagessen im Rathäuschen statt.

 


 

 

 

 Auf diesen Seiten wollen wir wertvolle Tipps und Ratschläge im und mit dem Umgang unserer Tier- und Pflanzenwelt aufzeigen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Ihre Ideen einbringen wollen; wir freuen uns auf jede Einsendung.

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